Programm
Barockschloss Oranienstein
Verein der Freunde
Tickets & Kontakt
Sponsoren
Anreise
Sonntag | 29.01.2012 | 17.00 Uhr
Ausverkauft
PHILHARMONIE IM SCHLOSS
Mit Ensembles und Solisten der Berliner Philharmoniker
SCHAROUN ENSEMBLE BERLIN
Sonntag | 25.03.2012 | 17 Uhr
STRADIVARI COLLECTION
Die Konzertreihe der besten Streichinstrumente der Welt
VIVIANE HAGNER Violine, NICOLE HAGNER, Klavier
Sonntag | 22.04.2012 | 17.00 Uhr
PHILHARMONIE IM SCHLOSS
Mit Ensembles und Solisten der Berliner Philharmoniker

ANDREAS OTTENSAMER Klarinette, BRAHMS ENSEMBLE BERLIN
Samstag | 23.06.2012| 20.00 Uhr
AUFBRUCH UND DIALOG
Experiment, Spielfreude, Zukunft
DUO SAITENSCHLAG
Samstag | 22.09.2012 | ab 17.00 Uhr
AUFBRUCH UND DIALOG
Experiment, Spielfreude, Zukunft
RS BRASS – Blechbläser- und Schlagzeugsolisten
des Rundfunksinfonieorchesters Berlin

Sonntag | 21.10.2012 | 17.00 Uhr
STRADIVARI COLLECTION
Die Konzertreihe der besten Streichinstrumente der Welt
BENJAMIN SCHMID Violine, CLEMENS HAGEN Violoncello, ARIANE HAERING Klavier
Samstag | 24.11.2012 | 20.00 Uhr
AUFBRUCH UND DIALOG
Experiment, Spielfreude, Zukunft
NICOLAS ALTSTAEDT Violoncello; PEKKA KUUSISTO Violine
Samstag | 22.12.2012 | 20.00 Uhr
PHILHARMONIE IM SCHLOSS
Mit Ensembles und Solisten der Berliner Philharmoniker

FRANK PETER ZIMMERMANN Violine JONATHAN KELLY Oboe
BERLINER BAROCK SOLISTEN

Sonntag | 06.01.2013| 17.00 Uhr
PHILHARMONIE IM SCHLOSS
Mit Ensembles und Solisten der Berliner Philharmoniker

THE CLARINOTTS

Sonntag | 29.01.2012 | 17.00 Uhr
Schloss Oranienstein

Philharmonie im Schloss
Mit Ensembles und Solisten
der Berliner Philharmoniker


NEUJAHR 2012

PAUL HINDEMITH
Oktett Es-Dur op. 20
FRANZ SCHUBERT
Oktett F-Dur op. 1, D 803

SCHAROUN ENSEMBLE BERLIN
Wolfram Brandl Violine
Rachel Schmidt Violine
Micha Afkham Viola
Richard Duven Violoncello
Peter Riegelbauer Kontrabass
Alexander Bader Klarinette
Markus Weidmann Fagott
Stefan de Leval Jezierski Horn


Ausverkauft

Kategorie
Euro

|I
|35,-

|II
|27,-

|III
|19,-







Das 1983 gegründete und ausschließlich aus Mitgliedern der Berliner Philharmoniker bestehende Scharoun Ensemble Berlin gehört zu den profiliertesten Kammermusikformationen Deutschlands. Mit einem breitgefächerten Repertoire, das von ausgewählten Kompositionen des musikalischen Barockzeitalters über Werke der Klassik und Romantik bis hin zu zeitgenössischer Musik reicht, begeistert es ein Publikum in Europa und Übersee.

Ein wichtiger Eckpfeiler seines Repertoires ist Franz Schuberts Oktett D 803, mit dem sich das Ensemble 1983 erstmals öffentlich vorstellte. Die klassische Oktettformation aus Klarinette, Fagott, Horn, zwei Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass bildet den Kern. Bei Bedarf arbeitet die Formation mit weiteren Instrumentalisten, aber auch namhaften Dirigenten zusammen. So hat das Scharoun Ensemble Programme unter der Leitung von Claudio Abbado, Sir Simon Rattle, Daniel Barenboim oder Pierre Boulez aufgeführt und mit Sängerinnen und Sängern wie Thomas Quasthoff, Simon Keenlyside und Barbara Hannigan musiziert. Für spartenübergreifende Projekte verpflichtete das Scharoun Ensemble Künstlerinnen und Künstler wie Fanny Ardant, Loriot oder Dominique Horwitz.

Seinen Namen leitet das Scharoun Ensemble vom Architekten seines Stammhauses ab: Mit der Berliner Philharmonie hat Hans Scharoun (1893-1972) einen weltweit einzigartigen Konzertsaal geschaffen, der eine Synthese zwischen Innovation und Traditionsbewusstsein wagt und neue Wege der künstlerischen Kommunikation eröffnet – Ideale, denen sich auch das Scharoun Ensemble verpflichtet fühlt.


Sonntag | 25.03.2012 | 17.00 Uhr
Schloss Oranienstein

STRADIVARI COLLECTION
Die Konzertreihe der besten
Streichinstrumente der Welt

FRANZ SCHUBERT,
Rondo h-moll op. 70, D 865
FRANZ LISZT, »La Lugubre Gondola«
für Violine und Klavier, S 134
FRANZ LISZT, Grand Duo Concertant
sur la Romance de M. Lafont »Le Marin«
MICHEL GALANTE,
»Kreutzerspiel« für Violine und Klavier
LUDVIG VAN BEETHOVEN,
Sonate Nr. 9 A-Dur op. 47 (»Kreutzer«)

VIVIANE HAGNER Violine
NICOLE HAGNER Klavier

Stradivarius Violine »Sasserno« (1717)
der Nippon Music Foundation

16 Uhr, Einführungsgespräch

Kategorie
Euro

|I
|28,-

|II
|22,-

|III
|15,-



Mit einem temperamentvollen und gleichzeitig hochsensiblen Klang hat sich die in München geborene Viviane Hagner einen unverwechselbaren Ruf als Geigerin erworben. Viviane Hagner fühlt sich sowohl zeitgenössischen Komponisten wie Gubaidulina, Hartmann und Lutoslawski als auch dem zentralen Violinrepertoire der letzten Jahrhunderte verpflichtet. Sie war bei zahlreichen Orchestern zu Gast, etwa bei den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Berlin, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Bayerischen Staatsorchester sowie den Sinfonieorchestern von Boston und Chicago und musizierte mit Dirigenten wie Abbado, Ashkenazy, Barenboim, Chailly, Dutoit, Eschenbach und Maazel. Viviane Hagner trat bei renommierten Festivals wie den Osterfestspielen Salzburg, den BBC Proms, dem Schleswig-Holstein Musik Festival und dem Ravinia Festival auf. Seit 2009 ist sie Professorin für Violine an der Universität der Künste Berlin.

Ihre Schwester, die Pianistin Nicole Hagner, ist eine begehrte Kammermusikpartnerin. Auf der bei EMI Classics erschienenen Debut-CD, die inzwischen in zweiter Auflage im Handel erhältlich ist, spielen die beiden Geschwister Werke von Schubert, Beethoven und Saint-Saëns. Nicole Hagner studierte bei Prof. Klaus Hellwig an der HdK Berlin und bei Prof. Hans Leygraf am Mozarteum Salzburg. Sie musizierte mit so renommierten Orchestern wie der Polnischen Kammerphilharmonie unter Wojciech Rajski, den Dresdner Philharmonikern unter Michel Plasson oder dem Württembergischen Staatsorchester Stuttgart. Zudem wirkte sie an zahlreichen Rundfunk- und Fernsehaufnahmen im In- und Ausland mit.




Sonntag | 22.04.2012| 17.00 Uhr
Schloss Oranienstein

PHILHARMONIE IM SCHLOSS
Mit Ensembles und Solisten
der Berliner Philharmoniker

JOHANNES BRAHMS,
Quintett h-moll op. 115
für Klarinette und Streicher
Streichquintett G-Dur op. 111

ANDREAS OTTENSAMER Klarinette

BRAHMS ENSEMBLE BERLIN
Rachel SchmidtVioline
Raimar OrlovskyVioline
Matthew Hunter Viola
Julia Gartemann Viola
Christoph Igelbrink Violoncello
Stephan Koncz Violoncello

Kategorie
Euro

|I
|35,-

|II
|27,-

|III
|19,-




 

Andreas Ottensammer wurde im März 2011 Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker. Von Juli 2010 bis Februar 2011 war er Soloklarinettist des DSO Berlin. Der Spross einer österreichisch-ungarischen Musikerfamilie erhielt mit vier Jahren seinen ersten Klavierunterricht und begann 1999 in Wien ein Cellostudium an der Musikhochschule. 2003 wechselte er ins Klarinettenfach zu Johann Hindler und studierte darüber hinaus an der Harvard University, USA. Erste Orchestererfahrung erwarb er bei der Wiener Staatsoper, den Wiener Philharmonikern, im Gustav Mahler Jugendorchester und in der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker. Der Erste Preisträger zahlreicher Wettbewerbe der Instrumente Klarinette, Violoncello und Klavier konzertiert als Solist und Kammermusiker in aller Welt.

»Die Berliner Philharmoniker verbindet eine weltweit einzigartige Nähe zur Musik von Johannes Brahms«, schrieb ein Kritiker der New York Times nach einem Auftritt des Orchesters in der Carnegie Hall. Aus dieser Tradition heraus gründete sich 2010 das Brahms Ensemble Berlin, zu dem ausschließlich Streicher der Berliner Philharmoniker
gehören. Im Zentrum des Repertoires steht das gesamte Kammermusikschaffen von
Johannes Brahms, nicht nur die Werke für Streicher (Quartette, Quintette und Sextette), sondern auch seine Trios, Quartette und Quintette mit Klavier sowie das Klarinettenquintett. Darüber hinaus widmet sich das Ensemble weiteren Komponisten der deutschen Romantik, beispielsweise Franz Schubert, Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann. 2012 wird das Ensemble seine erste CD mit Werken von Johannes Brahms vorstellen.





Samstag | 23.06.2012 | 20.00 Uhr
Schloss Oranienstein

AUFBRUCH UND DIALOG
Experiment, Spielfreude, Zukunft

SÜDFLAIR
Volksmusik oder Kunstmusik?
Spanischer Flamenco, karibische
Rhythmik oder argentinischer Tango sind
die volksmusikalischen Wurzeln, auf
denen dieses besondere Programm basiert.

Werke von ENRIQUE GRANADOS, JOAQUIN RODRIGO, KAI STENSGAARD, MICHAEL GROSSMANN, JAIME ZENAMON,
JAVIER ÁLVAREZ, ASTOR PIAZZOLLA

DUO SAITENSCHLAG
Karoline Laier Gitarre
Simon Etzold Schlaginstrumente

55. Bundesauswahl Konzerte junger
Künstler des Deutschen Musikrats


Kategorie
Euro

|I
|23,-

|II
|19,-

|III
|14,-




 

Die Gitarristin Karoline Laier studierte im Aufbaustudium Konzertexamen bei Thomas Müller-Pering in Berlin und zuvor bei Jürgen Rost in Weimar. Als Stipendiatin des Deutschen Musikwettbewerbs in der Kategorie Gitarre solo wurde sie in die 55. Bundesauswahl »Konzerte Junger Künstler« aufgenommen. Sie ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Gitarrenwettbewerbe. Konzertreisen führten sie nach Japan und in die USA. Außerdem wurde sie für Konzerte und Meisterkurse an die University of Texas, Dallas, und an die Chapman University in Orange County eingeladen. Karoline Laier nahm an Meisterkursen bei Leo Brouwer, Aniello Desiderio, Gerhard Reichenbach, Carlo Marchione, Srdjan Tošic und David Russell teil.

Der Perkussionist Simon Etzold studiert bei Andreas Boettger an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Als Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs in der Kategorie Schlaginstrumente wurde er in die 55. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen. Zudem ist er Stipendiat der Organisation Yehudi Menuhin Live Music Now e. V., war Mitglied im Niedersächsischen Jugendsinfonieorchester, im Jungen Sinfonieorchester Hannover und nahm an der Detmolder Sommerakademie unter der Schirmherrschaft von Kurt Masur teil. Als Solist war er mit der Kammerphilharmonie Horn-Lehe (Bremen) zu hören. Simon Etzold arbeitete mit Michael Sanderling, Kurt Masur, Eiji Oue und Martin Brauß zusammen. Er hat einen Lehrvertrag an der Hochschule für Musik und Theater Hannover als studentische Hilfskraft für rhythmische Gehörbildung inne.




Samstag | 22.09.2012 | 17.00 Uhr
Schloss Oranienstein

AUFBRUCH UND DIALOG
Experiment, Spielfreude, Zukunft

FAMILIENKONZERT
Der Soldatenhannes und
die Prinzessin von London

Musikalische Schlossgeschichten
mit Werken von TILMAN SUSATO,
CHRIS HAZEL, HENRY PURCELL,
GILES BARNABY und JAN KOETSIER

RS BRASS
Blechbläser- und Schlagzeugsolisten
des Rundfunksinfonieorchesters Berlin

JÖRG LEHMANN Konzept & Leitung
ANNE LEHMANN Moderation & Lesung

Kinder bis 16 Jahren: 8,– €
Erwachsene: 10,–€



 

Vom englischen Königshof handelt das spanische Märchen über den Soldatenhannes und die Prinzessin von London. Und wahrhaft königlich geht es in diesem Familienkonzert auch im Schloss Oranienstein zu. Im Ritterturnier wiehern Posaune und Gartenschlauch mit den Schlachtrossen um die Wette, und von den Zinnen des Londoner Towers erschallt der Ruf mächtiger Fanfaren!

Aufregende Geschichten von Prinzessinnen und Königen erzählt Anne Lehmann zur Musik aus Renaissance und Barock. Und was alles so an Überraschungen in ihren Instrumenten steckt, zeigen die Blechbläser- und Schlagzeugsolisten des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin mit Begeisterung – zum Schluss auch mit Musik aus Film und Fernsehen zu Biene Maja und Pinocchio.

Im Anschluss an dieses Familienkonzert stehen Musikinstrumente zum Ausprobieren bereit: Wie stark muss man pusten, um der Posaune einen Ton zu entlocken oder was passiert, wenn man auf die Ventile einer Trompete drückt? Die Musiker zeigen den Kindern, wie es geht.




Sonntag | 21.10.2012| 17.00 Uhr
Schloss Oranienstein


STRADIVARI COLLECTION

Die Konzertreihe der
besten Streichinstrumente der Welt

JOSEPH HAYDN,
Klaviertrio G-Dur, Hob XV:25 (»Zigeunertrio«)
FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY,
Klaviertrio Nr. 1 d-moll op. 49
DMITRI SCHOSTAKOWITSCH,
Klaviertrio Nr. 2 op. 67

BENJAMIN SCHMID Violine
CLEMENS HAGEN Violoncello
ARIANE HAERING Klavier

Stradivarius Violine »Lady Jeanne« (1731)
der Donald Kahn Foundation
Stradiarius Violoncello (1698)
der österreichischen Nationalbank

16 Uhr, Einführungsgespräch

Kategorie
Euro

|I
|28,-

|II
|22,-

|III
|15,-




 

Der Geiger Benjamin Schmid zählt zu den herausragenden internationalen Künstlerpersönlichkeiten. Seine solistische Qualität, die Bandbreite seines klassischen und zeitgenössischen Repertoires und insbesondere auch seine improvisatorischen Fähigkeiten im Jazz machen ihn zu einem Geiger mit unvergleichlichem Profil. Benjamin Schmids rund 40 CDs wurden u.a. mit dem Deutschen Schallplattenpreis, dem Echo Klassik oder der Strad Selection ausgezeichnet. Er unterrichtet als Professor am Mozarteum in Salzburg und leitet Meisterklassen an der Hochschule Bern.

Der Cellist Clemens Hagen stammt aus einer Salzburger Musikerfamilie und begann im Alter von sechs Jahren Cello zu spielen. Bereits zwei Jahre später studierte er am »Mozarteum«. Zu seinen Lehrern zählten Wilfried Tachezi und Heinrich Schiff. 1983 erhielt er den Spezialpreis der Wiener Philharmoniker sowie den Karl-Böhm-Preis. Als Solist konzertierte er mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, den Wiener Symphonikern u.v.a. Clemens Hagen ist Gründungsmitglied des Hagen Quartetts.

Die Pianistin Ariane Haering entdeckte früh ihre Leidenschaft für die Musik und das
Klavier. In der Folge von 1. Preisen verschiedener internationaler Wettbewerbe und parallel zu ihren Auftritten als Solistin intensivierte sie ihre Kammermusik-Aktivitäten. Ihre Auftritte bei den Salzburger Festspielen, der Salzburger Mozartwoche, im Wiener Musikverein und beim Klavier-Festival Ruhr während der Jahre 2004 bis 2006 festigten ihren Ruf als internationale Künstlerin. Verheiratet mit Benjamin Schmid und als Mutter ihrer gemeinsamen drei Kinder, lebt Ariane Haering in Salzburg.




Samstag | 24.11.2012| 20.00 Uhr
Schloss Oranienstein

AUFBRUCH UND DIALOG
Experiment, Spielfreude, Zukunft

ESA-PEKKA SALONEN,
»Yta III« für Violoncello solo
MAURICE RAVEL,
Sonate für Violine und Violoncello a-moll
ESA-PEKKA SALONEN,
»Lachen verlernt« für Violine solo
ZOLTAN KODAL,
Duo für Violine und Violoncello op. 7

NICOLAS ALTSTAEDT Violoncello
PEKKA KUUSISTO Violine

Kategorie
Euro

|I
|28,-

|II
22,-

|III
|15,-





 

Der 1982 als Sohn deutsch-französischer Eltern in Heidelberg geborene Cellist Nicolas
Altstaedt
zählt zu den Shootingstars der klassischen Musikwelt. Als einer seiner letzten Schüler studierte er bei dem legendären russischen Cellisten Boris Pergamenschikow in Berlin. 2005 gewann Altstaedt den Deutschen Musikwettbewerb, 2006 die »Adam International Cello Competition« in Neuseeland und 2010 den »Credit Suisse Young Artist Award«. Als Solist trat Nicolas Altstaedt in letzter Zeit u. a. mit den Wiener Philharmonikern, dem Tonhalle-Orchester Zürich, den Bamberger Symphonikern, dem RSO Stuttgart, der Kremerata Baltica sowie der Sinfónica de la Juventud Venezolana auf. Als Nachfolger Gidon Kremers ist er seit 2012 künstlerischer Leiter des renommierten Lockenhaus Festivals in Österreich.

Der finnische Geiger Pekka Kuusisto ist einer der wandlungsfähigsten und markantesten Musiker, die zurzeit zu erleben sind. Er demonstriert außergewöhnliche Individualität und Ideenreichtum und wird geschätzt für die Spontaneität und Frische in seinem Spiel. 1995 gewann Pekka Kuusisto als erster Finne die »International Jean Sibelius Violin Competition«. Pekka Kuusisto ist seit 2006 Artist in Residence bei der Tapiola Sinfonietta, eine Position, die er gemeinsam mit den Dirigenten Stefan Asbury und Mario Venzago bekleidet. Er ist außerdem Konzertplaner bei SIB, einer neuen Konzertserie in Finnland, deren interessantes und vielseitiges Programm in der finnischen Presse Begeisterung hervorrief. Kuusisto hebt sich von den meisten anderen Violinisten seiner Generation durch seine Lust und die Fähigkeit zu improvisieren ab. Er liebt es, viele verschiedene Musikstile zu spielen, und bringt für jedes Genre dieselbe Intensität auf.




Samstag | 22.12.2012| 20.00 Uhr
Stiftskirche Diez

PHILHARMONIE IM SCHLOSS
Mit Ensembles und Solisten der
Berliner Philharmoniker

JOHANN SEBASTIAN BACH
Konzert für Violine, Streicher und
B.c. a-moll, BWV 1041 | Fuge d-dorisch für Streicher und B.c., nach BWV 538
| Konzert für Oboe, Violine, Streicher
und B.c. d-moll, nach BWV 1060 | Konzert für 2 Violinen, Streicher und B.c. d-moll BWV 1043 | Fuge g-moll für Oboe, Streicher und B.c.,
nach BWV 542 | Konzert für Violine, Streicher
und B.c. E-Dur, BWV 1042

FRANK PETER ZIMMERMANN Violine

BERLINER BAROCK SOLISTEN
mit JONATHAN KELLY Oboe
DAISHIN KASHIMOTO Violine & Leitung

Kategorie
Euro

|I
|35,-

|II
|27,-

|III
|19,-



Der 1965 in Duisburg geborene Geiger Frank Peter Zimmermann zählt zur Weltelite! Nach Studien bei Valery Gradow, Saschko Gawriloff und Herman Krebbers gastierte er bei allen wichtigen Festivals und musizierte mit allen berühmten Orchestern und Dirigenten in der Alten und Neuen Welt. Während seiner Zeit als Exklusiv-Künstler der EMI-Classics spielte Frank Peter Zimmermann von Bach bis Weill alle großen Violinkonzerte auf CD ein. 1990 erhielt Frank Peter Zimmermann den Premio del Accademia Musicale Chigiana in Siena, 1994 den Rheinischen Musikpreis und 2002 den Musikpreis der Stadt Duisburg. Am 21. Januar 2008 wurde ihm das »Bundesverdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland« verliehen. Ein neues Streichtrio, das Trio Zimmermann, gründete er gemeinsam mit dem Bratschisten Antoine Tamestit und dem Cellisten Christian Poltéra.

Die Berliner Barock Solisten verfügen über eine künstlerische Kompetenz wie nur wenige Spezialensembles für Alte Musik. 1995 von führenden Mitgliedern der Berliner Philharmoniker gegründet, haben sie sich einer einzigartigen Interpretation der Werke des 17. und 18. Jahrhunderts verschrieben. Die Berliner Barock Solisten spielen auf historischen, jedoch restaurierten Instrumenten und verwenden Bögen aus unterschiedlichen Epochen – je nach vorliegender Partitur. Auf den Konzertpodien von Tokio bis Berlin, von London bis New York wurden sie gefeiert. Dokumentiert ist das Wirken des Ensembles durch zahlreiche CDs. Seine Popularität verdankt es der Zusammenarbeit mit Künstlern wie Thomas Quasthoff, Christine Schäfer, Dorothea Röschmann, Emmanuel Pahud, Albrecht Mayer, Maurice Steger und Andreas Staier.




Sonntag | 6.01.2013| 17.00 Uhr
Schloss Oranienstein

PHILHARMONIE IM SCHLOSS
Mit Ensembles und Solisten der
Berliner Philharmoniker

NEUJAHR 2013
Werke für Klarinetten, Bassetthorn,
Bassklarinette und Klavier von BACH,
ROSSINI, MENDELSSOHN BARTHOLDY,
KORENYI, MOZART, PONCHIELLI, DOPPLER

THE CLARINOTTS
Andreas Ottensamer Klarinette
(Soloklarinettist Berliner Philharmoniker)
Daniel Ottensamer Klarinette
(Soloklarinettist Wiener Philharmoniker)
Ernst Ottensamer Klarinette
(Soloklarinettist Wiener Philharmoniker)
Christoph Traxler Klavier


Kategorie
Euro

|I
|35,-

|II
|27,-

|III
|19,-




 

 

The Clarinotts ist ein weltweit einzigartiges Kammermusikensemble. Bestehend aus
Ernst Ottensamer (Soloklarinettist der Wiener Philharmoniker) und dessen Söhnen Daniel (ebenfalls Soloklarinettist der Wiener Philharmoniker) und Andreas (Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker) hat sich jedes Mitglied auf den führenden Klarinetten-Positionen der weltbesten Orchester etabliert.

Das außergewöhnliche Familien-Trio hat sich zum Ziel gesetzt, die Literatur für diese seltene Besetzung dem Publikum näher zu bringen. Den Musikern ist es ein besonderes Anliegen, die zahlreichen Nebeninstrumente der Klarinette ins Repertoire aufzunehmen. So wird nicht nur auf der gewöhnlichen B-Klarinette musiziert, sondern es werden auch das Bassetthorn, die Bassklarinette und die Es-Klarinette mit einbezogen. Das Ensemble hat sich auf diese Weise ein vielfältiges Repertoire erarbeitet, das von Originalwerken für eine bis vier Klarinetten bis zu selbst bearbeiteten Kompositionen reicht. Ein wichtiger Partner ist auch das Klavier, das vom österreichischen Pianisten Christoph Traxler gespielt wird. Zahlreiche Konzerte im In- und Ausland prägen den Weg der »Clarinotts«. So konzertiert das Ensemble regelmäßig in den wichtigsten Konzertsälen Österreichs (Wiener Musikverein, Brucknerhaus Linz, Musikverein Graz, Innsbruck etc.) sowie bei diversen Festivals (Pannonisches Forum, Gottfried v. Einem Tage, Internationale Musiktage Dürnstein etc.). Tourneen führten das Trio nach Italien, Japan, Deutschland und in die USA. 2009 erschien die Debut-CD bei Gramola.