Programm
Barockschloss Oranienstein
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Anreise
Sonntag | 17.01.2010 | 17.00 Uhr
SCHUMANN 2010
QUATUOR MOSAIQUES; WOLFGANG MEYER, Klarinette
Sonntag | 14.03.2010 | 17.00 Uhr
STRADIVARICOLLECTION
BENJAMIN SCHMID, Violine; DEJAN LAZIC, Klavier
Samstag | 24.04.2010 | 20.00 Uhr
EINKLANG
MOLTO CANTABILE; ANDREAS FELBER, musikalische Leitung
Samstag | 19.06.2010 | 17.00 Uhr
TINO FLAUTINO II
JOLANDA STEINER, Erzählerin; MAURICE STEGER, Blockflöte; NAOKI KITAYA, Cembalo
Sonntag | 05.09.2010 | 17.00 Uhr
HEIMSPIEL
MARTIN STADTFELD, Klavier; KLENKE QUARTETT
Sonntag | 10.10.2010 | 17.00 Uhr
STRADIVARI COLLECTION
DANJULO ISHIZAKA, Violoncello; MARKUS SCHIRMER, Klavier
Samstag | 13.11.2010 | 20.00 Uhr
OUT OF FRAME
DAWID JARZINSKI, Klarinette; WIELAND BACHMANN, Kontrabass;
ANDREAS HERING, Klavier

Samstag | 18.12.2010 | 20.00 Uhr
BACH
ALBRECHT MAYER, Oboe; BERLINER BAROCK SOLISTEN
Samstag | 29.01.2011 | 20.00 Uhr
NEUJAHRSKONZERT
FAURÉ QUARTETT
Sonntag | 17.01.2010 | 17.00 Uhr
Schloss Oranienstein, Schlosskapelle

SCHUMANN 2010

JOSEPH HAYDN
Streichquartett D-Dur op. 33,6
ROBERT SCHUMANN
Streichquartett A-dur op. 41,3
JOHANNES BRAHMS
Klarinettenquintett h-moll op. 115

Quatuor Mosaiques
ERICH HÖRBARTH, Violine
ANDREA BISCHOF, Violine
ANITA MITTERER, Viola
CHRISTOPHE COIN, Violoncello

Wolfgang Meyer Klarinette



Kategorie
Euro

|I
|23,-

|II
|19,-

|III
|14,-




 

Das 1987 gegründete Quatuor Mosaiques wird heute immer wieder als eines der führenden Streichquartette der Gegenwart bezeichnet. Die vier Musiker lernten sich in Nikolaus Harnoncourts Concentus Musicus Wien kennen, wo die Idee geboren wurde, die langjährigen gemeinsamen Erfahrungen der historischen Aufführungspraxis am klassischen Streichquartett zu erproben. Mehrfach wurde das Ensemble – unter anderem für seine Haydn-Einspielungen – mit dem Gramophone Award, einem der bedeutendsten Schallplattenpreise, ausgezeichnet. Das Quartett musiziert regelmäßig in allen europäischen Ländern, ferner in den USA, Australien und Japan und ist bei den wichtigen Festivals, wie Edinburgh, Bath, Salzburg, Styriarte Graz, Schubertiade Schwarzenberg, Luzern, Bremen, Weimar und Oslo, zu Gast. Neben dem eigenen Zyklus im Wiener Konzerthaus unterhält das Quatuor Mosaiques ähnliche Konzertreihen in der Wigmore Hall London, dem Concertgebouw Amsterdam sowie im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie. 2006 folgte das Ensemble einer Einladung nach Spanien, wo es auf den berühmten Stradivari-Instrumenten, die sich im Besitz des spanischen Königshauses befinden, die Streichquartette von Juan Crisóstomo de Arriaga aufführte und anschließend auf CD einspielte.

Wolfgang Meyer ist ein weltweit mit höchster Anerkennung versehener Solist und Kammermusiker. Seit 1989 lehrt er als Professor an der Musikhochschule Karlsruhe und war in den Jahren 2001 bis 2007 Rektor dieser Einrichtung. Während und nach seinem Studium bei Otto Hermann in Stuttgart und Hans Deinzer in Hannover war er mit dem Syrinx Quintett Preisträger des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD in München (1975), 1. Preisträger beim Wettbewerb der deutschen Musikhochschulen (1976) und 1. Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs in Bonn (1977). Seit 1996 arbeitet Wolfgang Meyer als Solist mit Nikolaus Harnoncourt und seinem Concentus Musicus zusammen. Ferner ist er musikalisch mit seiner Schwester Sabine Meyer insbesondere im Trio di Clarone eng verbunden. Weitere regelmäßige Kammermusikpartner sind das Carmina Quartett Zürich und das Quatuor Mosaiques. Seit 2004 wirkt er im Lucerne Festival Orchestra unter Claudio Abbado mit. Seine kammermusikalische Tätigkeit ist sehr vielfältig. Zahlreiche Schallplatten- und CD-Aufnahmen u.a. bei EMI, Amati, Beyer Records und harmonia mundi france dokumentieren das Repertoire bis hin zu Aufnahmen auf historischen Instrumenten.



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Sonntag | 14.03.2010 | 17.00 Uhr
Schloss Oranienstein, Schlosskapelle

STRADIVARI COLLECTION

Stradivarius Violine „Lady Jeanne“ (1731)
der Donald-Kahn-Stiftung

WOLFGANG AMADEUS MOZART
Sonate für Klavier und Violine
in F-Dur, KV 376
LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sonate für Violine und Klavier
Nr. 7 c-Moll op. 30, Nr. 2
FRANK BRIDGE
Fantasy für Violine und Klavier (1904)
FRANZ LISZT
Grand Duo concertant für
Violine und Klavier, S128

Benjamin SchmidVioline
Dejan Lazic Klavier

16.00 Uhr, Schlosskapelle:
Einführungsgespräch


Kategorie
Euro

|I
|28,-

|II
|22,-

|III
|15,-



“Performances with more interest per bar than most can manage for an entire sonata. It’s terrific Bach playing: challenging, provocative and profoundly musical.”, Gramophone Magazine

Im Juni 2007 spielte Benjamin Schmid das Korngold-Violinkonzert in drei Konzerten mit den Wiener Philharmonikern und Seiji Ozawa im Wiener Musikverein. Die Einladung des weltbekannten Orchesters erfolgte unmittelbar nach Benjamin Schmids erfolgreichem Debüt mit den Wiener Philharmonikern bei der Eröffnung der Salzburger Festspiele 2004, bei denen er seit über 20 Jahren ein gern gesehener Gast ist.

Geboren in Wien studierte Benjamin Schmid in Salzburg, Wien und am Curtis Institute in Philadelphia. In den Jahren 1985-1992 gewann Benjamin Schmid mehrere großzügige Wettbewerbe: besonders erwähnenswert hierunter der Londoner Carl-Flesch-Wettbewerb 1992, in dem er den Mozart-Preis, den Beethoven-Preis und den Publikumspreis zugleich errang.

Benjamin Schmids Repertoire ist ungewöhnlich vielseitig und konzentriert sich neben der konstanten Pflege aller großen Werke für Geige und Orchester auf in Wien entstandene Werke: Mozart, Beethoven, Schubert, Berg, Goldmark, Korngold, Kreisler und Muthspiel nehmen eine zentrale Stellung ein. Schmids Leidenschaft für den Jazz, die sich schon in frühen Jahren bemerkbar machte, spiegelt sich ebenfalls in seinem Tourneeplan wider.

Der im kroatischen Zagreb geborene Pianist Dejan Lazic ist in Salzburg aufgewachsen und studierte am dortigen Mozarteum Klavier. Schnell etablierte er sich als „brillanter Pianist und begnadeter Musiker mit vielen Ideen und der Fähigkeit, diese überzeugend darzubieten“ (Gramophone). Die New York Times feierte seinen Auftritt: „...voller Poesie, genauer Phrasierung und mit lebendigen, dynamischen Effekten, die die Musik frisch, spontan und leidenschaftlich erklingen lassen.“ Nach seinem höchst erfolgreichem Rezital beim Edinburgh Festival ergänzte The Scotsman: „Dejan Lazi? glänzt wie ein neuer Stern.“

Mit Klavierabenden und als Solist mit Orchester ist Dejan Lazic bereits auf den großen Bühnen
in Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Australien aufgetreten und war Gast bei zahlreichen renommierten Festivals. Seine Aufnahmen erscheinen exklusiv bei Channel Classics. Für die Konzerteinspielung von Rachmaninows Klavierkonzert Nr. 2 erhielt Dejan Lazi? den ECHO Klassik 2009.

Auch als Komponist ist der vielseitige Künstler tätig. Sein Œuvre umfasst verschiedene Kammermusik- und Orchesterwerke - wie z.B. das Streichquartett op. 9, das er für die Gala zum 70. Geburtstag von Mstislav Rostropowitsch komponierte - und zahlreiche Klavierwerke - u. a. die in der Saison 2007/08 im Concertgebouw Amsterdam uraufgeführten „Kinderszenen – Hommage à Schumann“ op. 15.
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Samstag | 24.04.2010 | 20.00 Uhr
Schloss Oranienstein, Schlosskapelle

EINKLANG


HUGO WOLF
Sechs geistliche Lieder

ANTON WEBERN
„Entflieht auf leichten Kähnen“,
Streichtrio op. 20 / I

ERIC WHITACRES
“Her Sacred Spirit Soars“,
„Five Hebrew Love Songs“,
„Leonardo Dreams of his Flying Machine“,
„When David Heard“, „Cloudburst“

molto cantabile
ANDREAS FELBER
musikalische Leitung

Kategorie
Euro

|I
|28,-

|II
|22,-

|III
|15,-




Mit dem Programm «Einklang» soll anhand dreier bedeutender Komponisten ein musikalischer Bogen über verschiedene Epochen bis hin zur Gegenwart gespannt werden. Beginnend bei Werken von Hugo Wolf und Anton Webern führt molto cantabile den Zuhörer von der Romantik über die Zwölftonmusik zu den zeitgenössischen Klängen Eric Whitacres. Der Amerikaner zählt mit seinen klangvollen Werken zu den zurzeit erfolgreichsten Komponisten für Chormusik. Zu den Höhepunkten des Konzertes zählt sicherlich seine Komposition «Cloudburst», die von einem aufziehenden Gewitter und dem anschließenden Wolkenbruch erzählt. Dabei schnippt der Chor zusätzlich zum Gesang mit den Fingern, klatscht in die Hände – das Publikum wird unweigerlich mitten ins Geschehen katapultiert. Während ein Großteil des Programms a cappella gesungen wird, sollen verschiedene Werke durch kammermusikalische Unterstützung eindringliche Akzente setzen. So wird mit dem Streichtrio Weberns als Kontrast auch ein Stück ganz ohne Chor gespielt. Zu diesem Zweck arbeitet molto cantabile mit verschiedenen jungen Instrumentalisten zusammen.

molto cantabile hatte seine Anfänge im Jahre 2003 als Projektchor und wurde mit seiner Vereinsgründung 2005 zu einer festen Formation in der schweizerischen Chorlandschaft. Der Chor steht unter der engagierten Leitung des jungen Dirigenten Andreas Felber. molto cantabile hat bereits an verschiedenen Gesangswettbewerben auf sich aufmerksam gemacht – unter anderem am Schweizerischen Chorwettbewerb 2005 in Glarus (Publikums- und Spezialpreis der Jury) oder beim «Valiant Forum für junge Orchester und Chöre» der Murten Classics Sommerfestspiele 2007 (1. Rang). molto cantabile hat außerdem an mehreren renommierten Chorwettbewerben im Ausland teilgenommen und durfte dabei erfahren, dass der Chor auch international zur Spitze der Chorszene gehört. Die erste Reise führte molto cantabile im Mai 2004 ans Europäische Musikfestival nach Neerpelt, Belgien (1. Preis summa cum laude, 99/100 Punkte). Im Oktober 2005 folgte die Teilnahme am Chorfestival von Tolosa, Spanien (2. Platz «Polyphonie», 4. Platz «Folklore»). Im Mai 2008 gewann molto cantabile am «Cork Choral Festival» in Irland den «Musica International Award». Im Juli 2008 schließlich erreichte das Ensemble am Internationalen Chorwettbewerb in Spittal an der Drau in Österreich die bisher größten Erfolge in der noch jungen Geschichte des Chores (Publikumspreis, 2. Platz «Kunstlied», 3. Platz «Volkslied»). molto cantabile pflegt ein breit gefächertes Repertoire von der Renaissance bis zu zeitgenössischer Musik. Ein Querschnitt davon findet sich auf der CD «molto cantabile – aufgezeichnet».


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Samstag | 19.06.2010 | 17.00 Uhr
Schloss Oranienstein, Orangerie


TINO FLAUTINO II

Die Fortsetzung des Musikmärchens
für Kinder ab 5 Jahren

Musik RUDOLPH SCHACHER
Geschichte JOLANDA STEINER

Jolanda Steiner Erzählerin
Maurice Steger Blockflöte
Naoki Kitaya Klavier

Kinder und Jugendliche
bis 16 Jahren: 8,– €
Erwachsene: 10,– €




Vor einigen Jahren startete Maurice Steger verschiedene Kinderprojekte und schuf den Blockflöte spielenden Prinzen Tino Flautino. Das reizvolle Musikmärchen ist derart beliebt, dass es nun eine Fortsetzung gefunden hat: Der mittlerweile zum König gewordene Tino Flautino würde viel lieber musizieren als regieren. Er übergibt das Zepter seiner Frau und geht wie früher in den Wald, um dem Gesang der Vögel zuzuhören. Ein kleiner Vogel, der ihn mit einer Melodie bezaubert, entführt Tino Flautino in eine sonderbare „Verkehrt-Welt“. Hier leben die „Kling-Klang-Zwerge“, die verzweifelt sind, hat doch ein böses Ungeheuer alle Töne in ihrem Reich gestohlen.

Maurice Steger wird als «the world’s leading recorder virtuoso» (The Independent) gefeiert. Er ist gefragter Gast führender historischer Originalklang-Ensembles wie der Akademie für Alte Musik Berlin, The English Concert, Musica Antiqua Köln, Europa Galante oder I Barocchisti. Ebenso intensiv musizierte er mit modernen Orchestern wie den Berliner Barock Solisten, Les Violons du Roy oder dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt. Seine CD-Aufnahme der Solokonzerte von Telemann mit der Akademie für Alte Musik Berlin (2006) wurde mit den wichtigsten internationalen Preisen ausgezeichnet. Für sein umfangreiches musikalisches Schaffen erhielt Maurice Steger 2002 den hochdotierten Karajan-Preis des „Eliette von Karajan Kulturfonds“.

Jolanda Steiner erzählt seit ihrer Kindheit leidenschaftlich gerne Geschichten und Märchen. Diese Passion hat sie nach ihrer elfjährigen Tätigkeit als Kindergärtnerin zu ihrem zweiten Beruf gemacht. Seit 1984 gestaltet sie Kindersendungen für diverse Rundfunkstationen, und die von ihr live vorgetragenen, musikalisch umrahmten Märchenerzählungen werden inzwischen in der Schweiz, aber auch in Österreich und Deutschland sehr geschätzt. Als Autorin und Produzentin arbeitet sie vorwiegend mit klassischen Orchestern zusammen und hat für ihre Arbeit mehrere Auszeichnungen erhalten.

Naoki Kitaya wird in der Presse für sein leidenschaftliches Spiel, seine technische Raffinesse und sein improvisatorisches Talent gelobt. Er spielt als Solist und arbeitet oft mit Künstlern wie Cecilia Bartoli, Giuliano Carmignola, Elizabeth Wallfish, Andrew Manze, James Galway, Reinhard Goebel, Heinz Holliger, Heinrich Schiff, Maurice Steger und Michala Petri zusammen. Sein Continuo ist in verschiedenen barocken Ensembles und Opern-Produktionen äußerst gefragt. Seine Solo-CDs „Louis Couperin“ und die bachschen „Concerti“ sowie seine CD-Aufnahmen mit Maurice Steger (An Italian Ground, An English Collection, La Castella, Portrait, Telemann Sonatas & Trios, Sammartini Sonatas) gewannen mehrere Preise.


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Sonntag | 05.09.2010 | 17.00 Uhr
Schloss Oranienstein, Schlosskapelle

HEIMSPIEL

JOHANN SEBASTIAN BACH
Partita Nr. 5 G-Dur BWV 829,
Partita Nr. 6 e-Moll BWV 830
ROBERT SCHUMANN
Klavierquintett op. 44


Martin Stadtfeld
Klavier

Klenke Quartett

ANNEGRET KLENKE Violine
BEATE HARTMANN Violine
YVONNE UHLEMANN Viola
RUTH KALTENHÄUSER Violoncello

Bach ist zwar das Alpha und Omega seines
Denkens, doch mitnichten das ganze Alphabet.
Der junge Deutsche kann noch viel mehr.
(Die Zeit)


Kategorie
Euro

|I
|35,-

|II
|27,-

|III
|19,-




Als Talent der Sonderklasse bezeichnete »Die Zeit« den Pianisten Martin Stadtfeld, der mit 9 Jahren sein Konzertdebüt gab. Johann Sebastian Bach gilt Martin Stadtfelds Leidenschaft, jedoch reicht sein Repertoire von der Musik des Barock bis zu zeitgenössischen Kompositionen. Konzertauftritte führen ihn inzwischen in die wichtigen Musikzentren Europas und der USA.

Die Liste seiner Wettbewerbserfolge beginnt mit dem Bundeswettbewerb »Jugend musiziert«. 1997 gewann er den Klavierwettbewerb »Nikolai Rubinstein« in Paris und sorgte 2001 als Finalist beim Busoni-Wettbewerb in Bozen bei Publikum und Presse für Aufsehen. Im Jahr 2002 war es Martin Stadtfeld vorbehalten, als erster bundesdeutscher Pianist den Internationalen Bach-Wettbewerb in Leipzig für sich zu entscheiden. Seine 2004 erschienene Debüt-CD bei SONY Classical mit Bachs Goldberg-Variationen erfuhr in der Presse höchstes Lob und landete auf Platz eins der deutschen Klassik-Charts.

Im Oktober 2004 erhielt Martin Stadtfeld für diese CD den Echo-Klassik-Preis als Nachwuchskünstler des Jahres. Weitere CD Einspielungen erhielten den Echo-Klassik-Preis in den Jahren 2005, 2007 und 2008. Die Aufnahme der neuesten CD, des ersten Teils von Johann Sebastian Bachs „Das Wohltemperierte Klavier“, entstand im Konzerthaus Dortmund.

Die vier Musikerinnen gründeten das Klenke Quartett an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar. Künstlerisch begleitet wurden sie von Norbert Brainin (Amadeus Quartett), von Ulrich Beetz (Abegg Trio), von Harald Schoneweg (Cherubini Quartett) und Sándor Devich (Bartók Quartett).

Seit ihrem Debüt konzertierten die Musikerinnen bei nahezu allen renommierten Festivals im In- und Ausland. Sie unternahmen Konzertreisen durch sämtliche europäischen Länder sowie durch Nord- und Südamerika.

Schon für die erste Folge der Einspielung der zehn berühmten Streichquartette von Wolfgang Amadeus Mozart (in Zusammenarbeit mit dem SWR bei Hänssler Profil erschienen) erhielt das Klenke Quartett hervorragende internationale Kritiken und Anerkennung durch die Fachwelt. In der neuesten Ausgabe des Harenberg Lexikons wird diese Einspielung der Mozart-Quartette als Referenzaufnahme empfohlen.

Die bisher wohl wichtigste Auszeichnung erhielt das Klenke Quartett im Januar 2007 in Cannes: Auf der MIDEM, der weltweit größten und bedeutendsten Musikfachmesse, wurde das Ensemble in der Kategorie „Jury Nomination“ mit dem „Classical Award“ geehrt. Die Live-Einspielung der „Sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“ von Joseph Haydn, erschienen bei Berlin Classics (edel), wurde von der französischen Zeitschrift „Le Monde de la musique“ mit dem begehrten „CHOC du Mois“ ausgezeichnet.



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Sonntag | 10.10.2010 | 17.00 Uhr
Schloss Oranienstein, Schlosskapelle

STRADIVARI COLLECTION

Stradivarius Violoncello
«Lord Aylesford» (1696)
der Nippon Music Foundation

LUDWIG VAN BEETHOVEN:
Variationen über das Thema
„See the conqu‘ring hero comes“
aus Händel‘s Oratorium
„Judas Makkabäus“
Sonate in F Dur op. 17
Sonate in C Dur op. 102 Nr. 1
12 Variationen in F-Dur op.66

Danjulo Ishizaka Violoncello
Markus Schirmer Klavier

16.00 Uhr, Schlosskapelle:
Einführungsgespräch




Kategorie
Euro

|I
|28,-

|II
|22,-

|III
|15,-

Danjulo Ishizaka, geboren 1979 in Bonn, erhielt ersten Violoncellounterricht im Alter von vier Jahren. Von 1998 bis 2004 studierte er bei Boris Pergamenschikow an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Er erhielt Preise und Auszeichnungen, u. a. den Grand Prix Emanuel Feuermann der Kronberg Academy und der Universität der Künste Berlin 2002 und den 1. Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München 2001. Regelmäßig wurde er zu Gastauftritten bei zahlreichen Festivals wie dem Kronberg Cello Festival, Schleswig Holstein- und Rheingau-Musikfestival, Jerusalem Chamber Music Festival, Kissinger Sommer sowie den
Osterfestspielen Salzburg, Tourneen durch Europa, die USA, China, Russland und Japan eingeladen.

Im März 2006 debütierte er in der Carnegie Hall New York. Er konzertierte mit Künstlern wie Gidon Kremer, Lisa Batiashvili, Tabea Zimmermann und Elena Bashkirova sowie renommierten Orchestern wie dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Baltimore Symphony Orchestra, dem NHK Symphony Orchestra und den Wiener Symphonikern unter Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Mstislav Rostropovich und Krzysztof Penderecki. 2008 trat er bei den BBC Proms in der Royal Albert Hall in London zusammen mit dem BBC Scottish Symphony Orchestra unter der Leitung von Ilan Volkov und im Concertgebouw Amsterdam mit Lisa Batiashvili auf. Danjulo Ishizaka spielt das Stradivari Violoncello «Lord Aylesford» (1696) der Nippon Music Foundation.

Geballte Energie, höchste Ausdruckskraft sowie eine faszinierende Symbiose aus Emotion und Intellekt kennzeichnen das Spiel von Österreichs führendem Pianisten Markus Schirmer. In Graz geboren, erobert er nach seinen Studien u.a. bei Rudolf Kehrer, Karl-Heinz Kämmerling, Paul Badura-Skoda und Doris Wolf – ausgezeichnet mit einer Reihe von Preisen – die wichtigsten Konzertpodien und Festivals im Sturm.

Bereits seine erste CD mit Schubert-Sonaten erhielt den „Preis der deutschen Schallplattenkritik“. Auch seine weiteren Einspielungen mit Sonaten von Haydn oder Beethoven, den Mozart-Klavierquartetten gemeinsam mit dem Gaede-Trio oder seine CD „Pictures & Reflections“ (Ravel & Mussorgsky) sind international preisgekrönt. Auftritte bei zahlreichen Festivals und Konzertserien in den USA, Südamerika, Deutschland, der Schweiz, Japan, Türkei, Großbritannien, Italien,
Island, Polen und Österreich stehen in der nächsten Saison auf seinem Programm. Neben seiner Tätigkeit als Professor für Klavier an der Musikuniversität seiner Heimatstadt wirkt Markus
Schirmer auch als Juror bei verschiedenen internationalen Klavierwettbewerben.



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Samstag | 13.11.2010 | 20.00 Uhr
Schloss Oranienstein, Schlosskapelle

OUT OF FRAME

Preisträger des Deutschen
Musikwettbewerbs

Werke von ASTOR PIAZOLLA,
BOWEN LIU, ISAAC ALBENIZ,
LEONARD BERNSTEIN,
DARIUS MILHAUD und PEDRO VALLS

Dawid Jarzynski Klarinette
Wieland Bachmann Kontrabass
Andreas Hering Klavier

Kategorie
Euro

|I
|28,-

|II
|22,-

|III
|15,-




Dawid Jarzynski, 1984 in Tychy (Polen) geboren, erhielt seinen ersten Klarinettenunterricht an der Karol Szymanowski State Grammar School of Music in Kattowitz bei Leopold Perek. Seit 2003 studiert er an der Hochschule für Musik und Theater Zürich bei Matthias Mueller. 2007 absolvierte er seine künstlerische Diplomprüfung mit Auszeichnung und setzt seitdem sein Studium in der Solistenklasse bei Matthias Mueller fort.

Er war Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe, darunter der Concours National d’Execution Musicale de Riddes (Schweiz), der International Competition for Young Musicians „Ohrid Pearls“ (Mazedonien) und der Alexander Tansman International Competition of Musical Personalities in Lódz (Polen).

Wieland Bachmann, 1989 in Berlin geboren, begann seine musikalische Ausbildung im Alter von sechs Jahren im Fach Violine. Seinen ersten Kontrabassunterricht erhielt er 2001 bei Michael Barry Wolf, in dessen Klasse er von 2003 bis 2008 Jungstudent an der Universität der Künste Berlin war. Im vergangenen Jahr nahm er sein Studium als Vollstudent auf. Wieland Bachmann
erlangte mehrfach Preise bei Jugend musiziert und 2004 den 1. Preis beim Bundeswettbewerb. Als Mitglied des Landesjugendorchesters Brandenburg, der Deutschen Streicherphilharmonie und des Kammerorchesters des Julius-Stern-Instituts sammelte er erste Konzerterfahrungen. Als Solist konzertierte er auf dem „Sionna Festival“ der „Irish World Academy of Music and Dance“ und im „Conservatory of Music and Drama“ in Dublin.

Andreas Hering, geb. 1983, erhielt mit sechs Jahren ersten Klavierunterricht bei Ulrich Jokiel, studierte ab 1995 bei Hellmuth Vivell in Kassel und ab 2003 bei Stephan Imorde und Prof. Matthias Kirschnereit in Rostock. Er ist mehrfacher Preisträger nationaler und internationaler Klavierwettbewerbe und seit März 2006 Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Andreas Hering trat in Konzerten als Solist, Begleiter und Kammermusiker auf. Beim Bayerischen Rundfunk machte er zwei Rundfunkaufnahmen mit Werken von Brahms, Reger und Schumann.

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Samstag | 18.12.2010 | 20.00 Uhr
Stiftskirche

BACH

Werke für Oboe und Streicher von
JOHANN SEBASTIAN BACH

Albrecht Mayer Oboe

Berliner Barock Solisten
RAINER KUSSMAUL Violine
und Leitung



Kategorie
Euro

|I
|35,-

|II
|27,-

|III
|19,-







Wenn man an die Oboe denkt, darf Albrecht Mayer nicht fehlen. Zuhörer und Kritiker geraten gleichermaßen ins Schwärmen. Da ist von „Götterfunken“ die Rede, von der „wundersamen Oboe“ oder davon, dass Mayer die Oboe „zum Verführungsinstrument erhebt“. Er studierte bei Gerhard Scheuer, Georg Meerwein, Ingo Goritzki und Maurice Bourgue, begann seine berufliche Laufbahn 1990 als Solo-Oboist der Bamberger Symphoniker und wechselte 1992 in die gleiche Position zu den Berliner Philharmonikern.

Als Solist ist Albrecht Mayer international äußerst gefragt. Begleitet von den Berliner Barock Solisten gab er im November 2007 sein Debüt in der New Yorker Carnegie Hall. 2008 war er ‚Artiste Etoile’ beim Lucerne Festival. Auf der Suche nach neuem Repertoire leiht Albrecht Mayer auch gern Werken für andere Instrumente oder Gesang seine (Oboen-)Stimme. Ein überzeugendes Ergebnis sind die Bach-Transkriptionen „Lieder ohne Worte“ sowie sein Album „New Seasons“ mit Händel-Transkriptionen, die sogar den Sprung in die deutschen Pop-Charts schafften. 2004 und 2008 wurde Albrecht Mayer mit dem begehrten Echo-Klassik-Preis ausgezeichnet, im Dezember 2006 erhielt er den E.T.A.-Hoffmann-Kulturpreis seiner Heimatstadt Bamberg.

Die Berliner Barock Solisten verfügen über eine künstlerische Kompetenz wie nur wenige
Spezialensembles für Alte Musik. 1995 von Rainer Kussmaul sowie weiteren führenden Mitgliedern der Berliner Philharmoniker gegründet, haben sich die Musiker um ihren „Primus inter pares“ einer einzigartigen Art, die Werke des 17. und 18. Jahrhunderts zu interpretieren, verschrieben. Die Berliner Barock Solisten machen nicht nur ihrem Namen alle Ehre (sämtliche Musiker sind solistische Könner), sie spielen zudem auf historischen, jedoch restaurierten Instrumenten und verwenden Bögen aus unterschiedlichen Epochen – je nach vorliegender Partitur. Diese Flexibilität ist - wie auch die Homogenität des Spiels und zudem die Tatsache, dass das Ensemble führende Solisten der „Alte-Musik-Szene“ zu seinen Mitgliedern zählt – international nahezu unerreicht.

Auf den Konzertpodien von Tokio bis Berlin, von London bis New York haben die Konzertauftritte der „Solisten“ allerorten ihre Spuren hinterlassen und dafür gesorgt, dass es eine stetig wachsende Fangemeinde gibt. Dokumentiert ist das Wirken zudem durch zahlreiche CDs. Seine Popularität verdankt das Ensemble nicht zuletzt auch der Qualität jener Künstler, die regelmäßig mit ihm musizieren: u.a. Thomas Quasthoff, Christine Schäfer, Dorothea Röschmann, Emmanuel Pahud, Albrecht Mayer, Maurice Steger und Andreas Staier.

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Samstag | 29.01.2011 | 20.00 Uhr
Schloss Oranienstein, Schlosskapelle

NEUJAHR 2011

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Klavierquartett Es-Dur op. 16 a
FELIX MENDELSSOHN-BARTHOLDY
Klavierquartett Nr. 2 f-moll op. 2
MAX REGER
Klavierquartett Nr. 2 a-moll
op. 133 (1914)

Fauré Quartett
ERIKA GELDSETZER Violine
DIRK MOMMERTZ Klavier
SASCHA FRÖMBLING Viola
KONSTANTIN HEIDRICH Violoncello

anschließend Neujahrsempfang


Kategorie
Euro

|I
|28,-

|II
|22,-

|III
|15,-







„Kammermusik ist die wahre Musik und der ehrlichste Ausdruck einer Persönlichkeit.“ Diesem Leitsatz seines Namensgebers folgend, gilt das Fauré Quartett heute als eine der weltweit renommiertesten Kammermusikgruppen. In kurzer Zeit eroberte das deutsche Klavierquartett die großen Konzertsäle u. a. in London (Wigmore Hall), Berlin (Philharmonie), Amsterdam (Concertgebouw), Buenos Aires (Teatro Colón), Rio de Janeiro (Sala Cecilia Meireles), Frankfurt (Alte Oper), Hamburg (Laeiszhalle), Paris, Tokio, Brüssel, Genf, Mailand. Das Ensemble ist zu Gast bei den großen internationalen Festivals u.a. im Rheingau, in Schleswig-Holstein, Ludwigsburg, Schwetzingen, Mecklenburg-Vorpommern, Montpellier, Sceaux, Buenos Aires, Bad Kissingen und Kuhmo.

„Ihre Auftritte werden überall mit Superlativen bedacht“, schrieb The Strad nach einem Konzert in der Wigmore Hall, und die Süddeutsche Zeitung lobte: „…bislang kaum je gehörte Gestaltungsdetails … geradezu beglückende Interpretation“.

2006 unterzeichnete das Fauré Quartett einen Vertrag bei der Deutschen Grammophon und veröffentlichte unter diesem Label bisher Klavierquartette von Mozart und Brahms. Die Aufnahme wurde 2008 mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik und dem begehrten „ECHO Klassik“ ausgezeichnet und landete in den Klassik-Charts, was sie zu einem der größten deutschen Kammermusikerfolge macht. In Kürze erscheint als dritte Einspielung eine CD mit den Klavierquartetten von Mendelssohn.

Schon bald nach seiner Gründung an der Karlsruher Musikhochschule im Jahr 1995 zum 150. Geburtstag Gabriel Faurés wurde das Fauré Quartett mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, so gewann es z.B. den Deutschen Musikwettbewerb und den Londoner „Parkhouse Award“. 2008 wurde ihm der Kunstpreis des Landes Rheinland-Pfalz verliehen, die höchste Auszeichnung des Landes im Bereich der Kunst. Die Karlsruher Hochschule ernannte das Fauré Quartett zu ihrem „Quartet in Residence“. Diese Einrichtung gab es dort seit 30 Jahren nicht und stellt für ein Klavierquartett ein Novum dar.

Ausgebildet wurde das Ensemble u.a. vom Alban Berg Quartett sowie Wolfgang Jahn und Misha Katz. Neben ihrer Konzerttätigkeit geben die Mitglieder des Fauré Quartetts regelmäßig Meisterkurse und unterrichten im Rahmen von Professuren, Lehraufträgen oder Kursen an den Hochschulen in Karlsruhe, Essen, Dresden, Berlin und London. Ihre Studenten gewannen zahlreiche Preise bei den wichtigsten Kammermusikwettbewerben (ARD, Melbourne, Wien, Berlin, Bonn).

„Durch den Mut und die künstlerische Kontinuität, mit der man sich für eine bislang vernachlässigte Kammermusikgattung einsetzt, repräsentiert das Fauré Quartett gewiss eine der erfreulichsten Klassik-Karrieren der letzten Jahre.“ (Fono Forum)

„Wer das Fauré Quartett hört, möchte es wieder hören“, Martha Argerich

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